Die folgenden Ideen stehen als Grundhaltungen für die Kurse und Veranstaltungen. Basis der Überlegungen sind die Kenntnisse der Hirnaktivitäten aus forschungsbasierter Literatur wie auch langjährigen Praxiserfahrungen: Wer lernen will, muss aufmerksam und aktiv bei der Sache sein - ganz einfach. Dies leitet wesentlich die Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der Lehre, respektive der Kurse. So heisst es denn:

 

Von der Lehrveranstaltung zur Lernveranstaltung!

 

Im Grundsatz gilt die Idee von Ruth C. Cohn: "Lebendiges Lernen und Lehren heisst, zu leben, während ich lerne oder lehre." (aus: Lebendiges Lehren und Lernen, Klett-Cotta, Stuttgart 2007) Damit ist ein ständiges Bemühen verbunden, eine stimmige Atmosphäre beim Lehren und Lernen entstehen zu lassen und zu pflegen - im ständigen Bewusstsein der Wechselwirkungen zwischen Studierenden und Dozent.

 

Nach Berlinger et al. (Vom Lernen zum Lehren: Ansätze für eine theoriegeleitete Praxis, hep, Bern 2006) beachtet die Lehre insbesondere: 

 

- Lernen ist ein aktiver Prozess.

- Lernen ist ein selbstgesteuerter Prozess.

- Lernen ist ein konstruktiver Prozess.

- Lernen ist ein situativer Prozess.

- Lernen ist ein sozialer, interaktiver Prozess.

- Lernen ist ein emotionaler Prozess.

- Lernen ist ein zielorientierter Prozess.

 

Daraus folgend sollen möglichst viele Veranstaltungen und Sequenzen einen hohen Aktivierungsgrad der Teilnehmenden ermöglichen. Es werden Lerngelegenheiten gestaltet und/oder Lernaufgaben gestellt, die Solches in einem sozialen, interaktiven Prozess zulassen. Es wird grossen Wert auf die Struktur und Klarheit von Abläufen und Aufgabenstellungen gelegt. Die Reflexion im Hinblick auf die zielorientierte Verarbeitung (Produkte wie Prozesse) spielt eine wichtige Rolle.

 

In der Durchführung der Veranstaltungen halten sich über ein Semester gesehen informierende und im Plenum organisierte Phasen mit Arbeitsphasen in Teams, Gruppen oder einzeln die Waage.

 

Auf dem Blog http://flurygloor.wordpress.com/ und dieser Jimdo-Homepage finden sich verschiedene Arbeitsbeispiele aus den Kursen und aus der Praxis als Geographielehrer oder Mediendidaktiker an der Universität Zürich. Dazu gehören auch Projekte und Dokumente aus der Zeit als Journalist, Redaktor und Produzent von Zeitschriften.

 

Blog wie Homepage stehen auch als Beispiele für ein Teaching-Portfolio.

 

Ein Arbeitsbeispiel aus einem Kurs zum Thema "Guter Geographieunterricht". Ein Inspektorenbericht dient als Basis zur Diskussion.